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Mathematik und ihre Didaktik

Prof. Dr. Jürg Kramer

In unserer fachwissenschaftlichen Forschung befassen wir uns mit Problemstellungen der Arakelov-Geometrie und der Theorie der automorphen Formen, insbesondere der Theorie der Modulformen, sowie Fragestellungen, die an der Schnittstelle dieser beiden Gebiete liegen.

In der Arakelov-Geometrie wurde in gemeinsamen Arbeiten mit J. Burgos und U. Kühn die von C. Soulé und H. Gillet entwickelte arithmetische Schnitttheorie dahingehend verallgemeinert, dass auch hermitsche Metriken mit logarithmischen Singularitäten verwendet werden können.

Neuere Arbeiten zur Theorie der Modulformen befassen sich mit optimalen Supremumsnorm-Abschätzungen und mit Beziehungen zwischen L-Reihen zu holomorphen Modulformen und zu Maassformen.

Schließlich erwähnen wir die Arbeiten zu Abschätzungen von Arakelov-Invarianten mit Hilfe von hyperbolisch-geometrischen Methoden.


Unsere fachdidaktische Arbeit ist der Mathematik-Lehrerausbildung und der Förderung von mathematisch interessierten und begabten Schülerinnen und Schülern gewidmet. Im Zusammenhang mit der Lehrerausbildung wurden mannigfache Initiativen für eine fachwissenschaftlich fundiertere und auch stärker praxisorientierte Lehrerausbildung unternommen.

Zur Förderung mathematischer Begabungen wurde das Netzwerk mathematisch-naturwissenschaftlich profilierter Gymnasien in Berlin aufgebaut, das in verschiedenste Drittmittelprojekte eingebunden ist.

In diesen Arbeitsbereich fallen auch unsere Arbeiten zur Popularisierung mathematischer Ergebnisse. Mit diesen Arbeiten verfolgen wir das Ziel, aktuelle mathematische Entwicklungen Nicht-Experten zugänglich zu machen.